Rotary Rotary Club Pirmasens

 und die Südwestpfalz stellen sich vor 

Unter dem Namen `Pirminiseusna` wurde Pirmasens um 860 erstmals urkundlich erwähnt. Etwa 900 Jahre später errichtete Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt hier eine Grenadiergarnison und wählte Pirmasens zur Residenz. 1763 verlieh er dem Ort die Stadtrechte. Nach dem Tod des Landgrafen über Nacht erwerbslos geworden, begannen findige Grenadiere aus Lederresten und den Überresten ihrer Uniformen 'Schlabbe', einfache Schuhe, zu fertigen. Aus diesen bescheidenen Anfängen entstand die spätere 'Deutsche Schuhmetropole' Pirmasens. 

Stadtansicht

Quirlige Urbanität, himmlsiche Ruhe unverstellbare Herzlichkeit - all das ist Pirmasens heute. Die im Naturpark Pfälzerwald inmitten von mehr als einer halben Million Quadratmeter Park - und Grünflächen gelegene Stadt, bietet ihren Besuchern und Bürgern sozusagen direkt vor der Haustür Natur pur. Burgen und Schlösser, die roten Felsen des Wasgau und die Muschelkalkhöhlen der landschaftlich reizvollen Nachbarregionen Elsaß und Lothringen.

Aber auch eine überaus lebendige Kulturszene hat die 48.000 Einwohner zählende Metropole im südwestlichen Rheinland-Pfalz zu bieten. Ein Beispiel dafür ist die Galerie mit Werken des Genremalers Heinrich Bürkel, einem Sohn der Stadt. Zahlreihe Kneipen und Amatuerbühnen sowie viele Musiker, Maler und Bildhauer sorgen für kulturelle Vielfalt.


Wem der Sinn nach Sport und aktiver Freizeitgestaltung steht, der findet in Pirmasens und dem Umland ideale Vorraussetzungen: anspruchsvolle Berge für Radler und Reiter, haarsträubend steile Felsen für waghalsige Kletterpartien und einsame Wege für ausgedehnte Wandertouren. Und im Pirmasenser Luft- und Badepark PLUB können Wasserratten nach Herzenslust abtauchen.


Mehr Informationen unter www.pirmasens.de


Die Südwestpfalz, direkt an der grünen Grenze zum französischen Elsaß gelegen, gehört sicherlich zu den landschaftlich interessantesten und romantischsten Regionen der Pfalz. Ungezählte bizarre Sandsteinfelsen, um die sich sagenhafte Mythen ranken, und trutzige Felsenburgen prägen das Bild dieser Landschaft mitten im Biosphärenreservat Naturpark 
Pfälzerwald, Deutschlands größtem zusammenhängenden Waldgebiet.

Felstor
Doch der Pfälzerwald ist nur ein Teil unserer Urlaubsregion; der andere ist die fruchtbare Sickinger Höhe, eine uralte, traditionsreiche, von der Landwirtschaft geprägt Kulturlandschaft mit wogenden Weizenfelder und verträumten Mühlen.

Südwestpfalz - Schuhland
Ende des 18. Jhd. entstand rund um Pirmasens eines der wichtigsten Zentren der Europäischen Schuhindustrie. Auf seinem Höhepunkt um 1960 lebte ein Großteil der Bevölkerung von der Herstellung und dem Vertrieb von Schuhen. Ein Drittel der in der Bundesrepublik hergestellten Schuhe wurde damals im Raum Pirmasens produziert.

Der Weg zur Schuhindustrie begann jedoch eher zufällig. Mitte des 18. Jhd. machte Landgraf Ludwig der IX. von Hessen-Darmstadt Pirmasens zu seiner Residenz und stellte hier eine kleine Armee auf. Nach seinem Tod löste sein Sohn die Regimenter auf. Einige der Soldaten suchten nun ihren Broterwerb in der Schuhmacherei.

Aus Stoffteilen stellten sie einfache Hausschuhe her. 1835 gab es in Pirmasens bereits zahlreiche kleine Betriebe, welche nun auch zunehmend Lederschuhe produzierten. Um 1860 entstanden schließlich die ersten Fabriken, in denen Maschinen zum Zuschneiden und Bearbeiten des Leders Verwendung fanden. Pirmasenser Schuhe wurden mittlerweile in Deutschland, vielen europäischen Ländern, aber auch in Übersee und bis nach China verkauft. Vor dem Ersten Weltkrieg war Pirmasens bereits zum bedeutendsten deutschen Schuhzentrum mit 243 Betrieben und fast 14.000 Beschäftigten aufgestiegen. Schuhproduktion


Die Arbeitsbedingungen in den früheren Schuhfabriken waren hart: lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne, genaue Reglementierung der Arbeit durch die Fabrikordnung. Dennoch stellte die Industrialisierung eine bedeutende Verbesserung der wirtschaftlichen Lage für die Menschen in der Südwestpfalz dar. Die guten Jahre vor 1914 waren allerdings nicht von Dauer. Die beiden Weltkriege, die Inflation von 1922/23 und die große Weltwirtschaftskrise waren Ursache dafür, dass in den folgenden Jahrzehnten die Schuhkonjunktur stetig zurück ging.

In den fünfziger Jahren, der Zeit des "Wirtschaftswunders", begann erneut eine Phase der Hochkonjunktur. 1960 waren über 26.000 Menschen in der Region in der Schuhfabrikation tätig - Arbeitslosigkeit war unbekannt. In den sechziger Jahren begannen jedoch ausländische - vor allem italienische - Schuhe den deutschen Markt zu erobern. Diese Entwicklung in der Schuhindustrie stellte die Südwestpfalz vor große Probleme: viele Fabriken mussten schließen oder ihre Produktion ins Ausland verlagern - nur wenige Betriebe konnten sich am Markt behaupten.

Doch auch heute spielt die Schuhindustrie in der Südwestpfalz eine bedeutende Rolle. An die Stelle der Schuhproduktion ist der Schuhhandel getreten, und so trifft man heute in der Südwestpfalz auf ein Schuhangebot, welches man in dieser Qualität wohl kaum ein zweites Mal in Deutschland finden kann. Das gilt gleichermaßen für die große Auswahl, die gute Qualität, den fachlichen Service und nicht zuletzt die sehr günstigen Preise. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich von dem vielfältigen Angebot unserer Schuhhandelshäuser zu überzeugen - über 1 Million Paar Schuhe warten auf Sie.

Mehr Informationen unter www.suedwestpfalz.de

 

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